Lindy Hop Games

09.05.2026

Boris

min

Lindy Hop Spiele

Um eine Community wirklich zusammenwachsen zu lassen, sind gemeinsame Erlebnisse unglaublich wertvoll. Gerade in der Swing-Tanz-Szene, die von Offenheit, Kreativität und verspielter Energie lebt, eignen sich Spiele perfekt, um Menschen miteinander zu verbinden, Hemmungen abzubauen und gemeinsam unvergessliche Momente zu schaffen.

Hier findest Du verschiedene Ideen und Inspirationen, die Du bei Socials, Workshops oder Community-Events in Deiner Szene ausprobieren kannst.

Tipps für die Umsetzung

  • Wähle am besten nur 1–3 Spiele pro Event aus.
    Durch Erklärungen, Rückfragen und das eigentliche Spielen vergeht oft mehr Zeit als gedacht.
  • Sei nicht zu streng mit den Regeln.
    Im Mittelpunkt stehen Spaß, Verbindung und gemeinsames Erleben – nicht Perfektion.
  • Heb Dir weitere Spiele für zukünftige Treffen oder Community-Building-Events auf.
    So bleibt jedes Event frisch und abwechslungsreich.

Viel Spaß beim Ausprobieren – und beim gemeinsamen Swingen, Lachen und Kennenlernen!

P.S.: Du kennst noch andere Spiele und hast weitere Ideen? Sende sie mir an Swing-AT-BorisNaumann-PUNKT-de und ich erweitere diesen Blog-Post, damit auch andere Szenen immer tolle Ideen zum Community-Building haben. 

Zielgruppen:

Cummunity Builduing, Competition, Workshops, Partys, Spaß, Unterricht, Lernen, Kreativität, Musikalität, Ausdruck, Spontanität, Floorcraft, 1 gegen 1, Paar gegen Paar, Exchanges, 

Disclaimer:

  • Die Ideen stammen von mir und von anderen Tänzern aus der weltweiten Lindy Hop Szene.
  • Alle Fotos wurden durch KI erstellt.
  • KI hat mir beim Erstellen der Texte geholfen. 

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Swing Dance Street Fighter 

streetfighter

TL;DR / Zusammenfassung:

Swing Dance Street Fighter verwandelt die Tanzfläche in ein interaktives Arcade-Game: Zwei Spieler aus dem Publikum „steuern“ Tänzer, die mit zufälligen Superpowers wie Fast Dancing, Drama Queen oder Smoothness gegeneinander antreten. Musik, Improvisation und Publikumsentscheidungen machen jede Runde einzigartig. Das Spiel fördert Kreativität, Musikalität, Ausdruck und spontane Interaktion – und bringt die Swing-Szene mit viel Humor und Gemeinschaftsgefühl zusammen.

Zielgruppe: 

Cummunity Builduing, Competition, Partys, Spaß, Kreativität, Musikalität, Ausdruck, Spontanität, 1 gegen 1, Paar gegen Paar

Spielablauf:
Stell dir vor, die Energie eines klassischen Arcade-Games trifft auf die Lebensfreude des Swingtanzes – willkommen bei Swing Dance Street Fighter! Dieses Spielkonzept verbindet Improvisation, Kreativität und jede Menge Humor zu einem interaktiven Tanzbattle, bei dem nicht nur die Tänzer ins Schwitzen kommen, sondern auch das Publikum begeistert mitfiebert.

Das Prinzip ist schnell erklärt: Zwei Spieler aus dem Publikum übernehmen die Rolle der „Controller“. Sie steuern jedoch keine digitalen Figuren, sondern echte Tänzer auf der Tanzfläche. Dabei treten jeweils zwei oder mehr Tänzer gegeneinander an – entweder solo oder als Paar. Schon hier beginnt der Spaß: Wer wird heute zum ultimativen Tanz-Champion?

Bevor die Musik startet, wählen die Spieler ihre „Kämpfer“. Ganz im Stil klassischer Fighting Games heißt es: Choose your character! Doch damit nicht genug. Jeder Tänzer erhält zusätzlich besondere Fähigkeiten oder Eigenschaften – die legendären „Superpowers“. Diese können vorher vorbereitet sein oder spontan gemeinsam mit dem Publikum gesammelt werden. Genau dieser Moment sorgt oft schon für die ersten Lacher und kreativen Ideen.

Die Karten könnten zum Beispiel lauten:

  • Kick Steps – spektakuläre Fußarbeit ist gefragt
  • Fast Dancing – Geschwindigkeit schlägt Eleganz
  • Arm Styling – die Arme erzählen ihre eigene Geschichte
  • Drama Queen – jede Bewegung wird zur großen Theaterbühne

Gerade die spontanen Vorschläge aus dem Publikum machen jede Runde einzigartig. Vielleicht entsteht plötzlich eine Kategorie wie „unsichtbarer Cowboy“, „Zeitlupe“ oder „zu viel Kaffee“. Dadurch wird nicht nur getanzt, sondern auch improvisiert, gespielt und gemeinsam gelacht.

Anschließend wird die Musik gewählt. Besonders spannend: Nach jeder Runde kann entschieden werden, ob die Musik gewechselt wird. Ein schneller Swing-Song kann plötzlich von einem entspannten Groove oder einem völlig unerwarteten Track abgelöst werden. Dadurch müssen die Tänzer flexibel reagieren und zeigen, wie kreativ sie wirklich sind.

Dann beginnt das eigentliche Battle. Die Tänzer interpretieren ihre Fähigkeiten, necken sich gegenseitig, übertreiben bewusst oder überraschen mit echten Wow-Momenten. Obwohl sie „gegeneinander“ antreten, entsteht dabei oft eher ein spielerischer Dialog als ein harter Wettbewerb. Genau das macht den Reiz aus: Man lernt, auf Musik, Partner und Publikum zu reagieren, ohne den Spaß aus den Augen zu verlieren.

Das Publikum übernimmt dabei die wichtigste Rolle überhaupt – die Jury. Nach jeder Runde entscheidet es, welcher Tänzer und damit welcher Spieler den Sieg verdient hat. Dabei geht es selten nur um technische Perfektion. Häufig gewinnen die Tänzer, die besonders kreativ, musikalisch oder einfach urkomisch performen.

Gespielt werden insgesamt drei Runden. Danach werden die Spieler gewechselt und neue Konstellationen entstehen. So bekommt jeder die Chance, sowohl als Tänzer als auch als kreativer „Game Master“ aktiv zu werden.

Das Schöne an Swing Dance Street Fighter ist, dass das Konzept weit mehr vermittelt als nur Unterhaltung. Spielerisch lernen Tänzer Improvisation, Musikalität, Ausdruck und Bühnenpräsenz. Gleichzeitig verliert der Tanz seinen Leistungsdruck und wird wieder das, was er ursprünglich sein sollte: Kommunikation, Freude und gemeinsames Erleben.

Oder anders gesagt: Es ist Street Fighter – nur mit mehr Swing-Outs und weniger Feuerbällen.

45 sek Challenge

45sec

TL;DR / Zusammenfassung:

Die „45 Sekunden Challenge“ bringt Swing-Tanzgruppen kreativ zusammen: Alle Teams erhalten denselben ca. 45-sekündigen Song-Ausschnitt und entwickeln daraus eine eigene Mini-Choreografie. Am Samstagabend werden die Ergebnisse als Show präsentiert und per Publikumsapplaus bewertet. Das Format fördert Kreativität, Teamgeist und den Austausch zwischen verschiedenen Swing-Communities – mit viel Spaß und wenig Wettbewerbsdruck.

Zielgruppe:

Cummunity Builduing, Competition, Spaß, Kreativität, Musikalität, Ausdruck, Exchanges

Spielablauf:

Was passiert, wenn kreative Swingtänzer aus verschiedenen Städten dieselbe Herausforderung bekommen? Genau daraus entsteht die „45 Sekunden Challenge“ – ein spielerisches Format, das Community, Kreativität und Teamgeist auf die Tanzfläche bringt. Die Idee ist simpel: Alle teilnehmenden Gruppen erhalten im Vorfeld denselben Song – allerdings nur einen etwa 45-sekündigen Ausschnitt daraus. Zu dieser kurzen Musikpassage entwickelt jede Gruppe ihre eigene Mini-Choreografie.

Die Regeln werden vorher bekannt gegeben, damit alle unter denselben Bedingungen starten. Das Spannende dabei: Obwohl jede Gruppe dieselbe Musik nutzt, entstehen komplett unterschiedliche Interpretationen. Manche setzen auf Comedy, andere auf spektakuläre Moves, Musikalität oder überraschende Storytelling-Ideen.

Der große Moment kommt am Samstagabend, wenn alle Choreos als Show präsentiert werden. Das Publikum entscheidet anschließend per Applaus, welche Performance am meisten überzeugt hat. Dabei geht es weniger um Perfektion als um Kreativität, Energie und gemeinsames Auftreten.

Besonders wertvoll ist die Challenge für die Swing-Tanz-Szene selbst. Sie verbindet unterschiedliche Communities miteinander, motiviert Tänzer zum gemeinsamen Erarbeiten neuer Ideen und schafft einen niedrigschwelligen Zugang zu Performance und Choreografie. Gleichzeitig entsteht ein Austausch zwischen Städten und Gruppen, der den sozialen Charakter der Szene stärkt – und genau darum geht es im Swing schließlich seit jeher: gemeinsam Musik, Bewegung und Freude zu teilen.

The Shrinking Dance Floor

TL;DR / Zusammenfassung:

The Shrinking Dance Floor ist ein chaotisch-lustiges Swing-Tanzspiel, bei dem mehrere Paare auf einer immer kleiner werdenden Tanzfläche tanzen müssen. Die Zuschauer bilden dabei einen enger werdenden Jam Circle. Ziel ist es, einen ganzen Song zu überleben, ohne andere Paare anzustoßen oder zu berühren. Zusätzliche Varianten wie „Zombie-Epidemie“, Blindfolded oder „Open Position Only“ sorgen für noch mehr Chaos und Spaß. Ganz nebenbei trainiert das Spiel Raumgefühl, Connection, Improvisation und kreative Bewegungen auf engem Raum.

Zielgruppe:

Workshops, Partys, Spaß, Unterricht, Lernen, Kreativität, Musikalität, Spontanität, Floorcraft

Spielablauf:

Was passiert eigentlich, wenn man Swingtänzer auf eine immer kleiner werdende Tanzfläche schickt? Genau daraus entsteht The Shrinking Dance Floor – ein chaotisches, lustiges und überraschend lehrreiches Spiel für Social Dancer.

Das Prinzip klingt zunächst einfach: Mehrere Paare tanzen gleichzeitig auf einer begrenzten Fläche. Doch mit der Zeit wird diese Fläche immer kleiner. Die Zuschauer bilden dabei den Rand der Tanzfläche und rücken nach und nach enger zusammen. Dadurch entsteht ein energiegeladenes Jam-Circle-Feeling, bei dem Tänzer und Publikum gemeinsam Teil des Spiels werden.

Das Ziel: einen ganzen Song überleben, ohne mit anderen Paaren zusammenzustoßen, jemandem auf die Füße zu treten oder versehentlich mit dem Hintern ein anderes Paar zu berühren. Klingt leichter, als es ist.

Gerade das macht den Reiz aus. Die Tänzer müssen plötzlich viel bewusster auf ihren Raum achten, kreativ improvisieren und lernen, auch auf engstem Raum musikalisch und entspannt zu tanzen. Große Moves werden unwichtig – gute Kommunikation und Kontrolle gewinnen.

Natürlich bleibt es nicht bei einer einzigen Version des Spiels.

In Variante 2 wird aus dem defensiven Überleben plötzlich ein aktiver Wettkampf: Einige Tänzer versuchen absichtlich, andere Paare leicht mit dem Hintern anzustupsen, um sie „rauszuwerfen“. Das sorgt für Gelächter, überraschende Ausweichmanöver und eine völlig neue Dynamik auf der Tanzfläche.

Variante 3 hebt das Chaos auf das nächste Level – die „Zombie-Epidemie“. Wer angestupst wurde, darf anschließend selbst andere anstupsen. Dadurch breitet sich das Spiel langsam über die gesamte Tanzfläche aus und aus vorsichtigen Tänzern werden plötzlich jagende Tanz-Zombies.

Und als wäre das noch nicht genug, gibt es weitere Spezialmodi:

  • Blindfolded – einzelne Tänzer tanzen mit verbundenen Augen und müssen ihrem Partner komplett vertrauen
  • Open Position Only – getanzt werden darf nur in offener Position
  • No Closed Position for More Than 8 Counts – wer zu lange bequem in geschlossener Position bleibt, muss wieder öffnen

Das Geniale an The Shrinking Dance Floor ist, dass es sich wie ein Partyspiel anfühlt, gleichzeitig aber echte Tanzfähigkeiten trainiert. Raumgefühl, Connection, Musikalität, Improvisation und Kommunikation werden ganz automatisch gefördert – ohne dass es sich nach Unterricht anfühlt.

Und genau deshalb funktioniert das Spiel so gut in der Swing-Szene: Alle lachen, alle schwitzen, alle lernen etwas dazu – und die Tanzfläche wird mit jeder Runde kleiner, während die Stimmung immer größer wird.

shrinkingdancefloor

Dance and the City

TL;DR / Zusammenfassung:

Dance and the City verwandelt eine ganze Stadt in eine Swing-Tanzfläche: Teams tanzen Lindy Hop an verschiedenen Sehenswürdigkeiten, filmen ihre Stops und erstellen daraus ein gemeinsames Challenge-Video. Im Mittelpunkt stehen Spaß, Kreativität und gemeinsames Erkunden der Stadt. Besonders für Swing-Exchanges eignet sich das Spiel perfekt, weil Tänzer dabei neue Orte entdecken, miteinander in Kontakt kommen und gemeinsam unvergessliche Erinnerungen schaffen.

Zielgruppe:

Cummunity Builduing, Competition, Spaß, Kreativität, Musikalität, Ausdruck, Spontanität, Exchanges

danceandthecity

Spielablauf:

Was wäre, wenn Lindy Hop nicht nur im Ballsaal oder auf Social Dance Partys stattfinden würde, sondern mitten in der Stadt? Genau daraus entsteht Dance and the City – ein Tanzspiel, das Bewegung, Abenteuer und Community auf kreative Weise verbindet.

Die Idee ist einfach und gleichzeitig genial: Teilnehmer müssen an verschiedenen Orten der Stadt Lindy Hop tanzen. Die Locations können dabei entweder vom Organisationsteam vorgegeben oder sogar von der Community vorgeschlagen werden. Plötzlich wird alles zur Bühne – ein Marktplatz, eine Brücke, ein Bahnhof, ein Park oder ein berühmtes Wahrzeichen.

An jedem Ort entsteht ein kurzer Tanzmoment, oft spontan, manchmal mitten zwischen Passanten, neugierigen Blicken und unerwarteten Situationen. Genau das macht den besonderen Reiz aus. Die Tänzer verlassen ihre gewohnte Komfortzone und entdecken, wie viel Freude es macht, Swingtanz in den öffentlichen Raum zu bringen.

Die Challenge endet nicht einfach nach dem letzten Swing Out: Aus allen Tanzstopps wird ein gemeinsames Video erstellt. Dadurch entstehen nicht nur lustige Erinnerungen, sondern auch kreative Mini-Filme voller Energie, Persönlichkeit und lokaler Atmosphäre. 

Das Besondere an Dance and the City ist jedoch nicht der Wettbewerb selbst, sondern das Gemeinschaftsgefühl dahinter. Gruppen ziehen gemeinsam durch die Stadt, feuern sich an, lachen über misslungene Takes und feiern spontane Tanzmomente. Selbst Menschen, die zufällig vorbeilaufen, bleiben oft stehen, klatschen mit oder beginnen zu lächeln.

Für die Swing-Tanz-Szene ist das Format deshalb weit mehr als nur ein Spiel. Es macht Swing sichtbar, bringt Menschen zusammen und zeigt, dass Tanz nicht perfekt oder elitär sein muss. Stattdessen entsteht eine offene, lebendige Atmosphäre, in der Kreativität und Spaß wichtiger sind als Perfektion.

Oder anders gesagt: Die Stadt bleibt dieselbe – aber mit ein paar Swing Outs fühlt sie sich plötzlich viel lebendiger an.

Swing-Staffel

Staffel

TL;DR / Zusammenfassung:

Das Staffel-Video Swing-Spiel verbindet Lindy Hop mit dem Stil von TikTok, Reels und Shorts: Jede Person tanzt solo 4×8 Counts und „übergibt“ symbolisch einen Stab am linken und rechten Bildrand an die nächste Person. So entsteht eine kreative Video-Staffel, die am Ende zu einem gemeinsamen Clip zusammengeschnitten wird. Das Format macht Solo-Tanz kreativ, verbindet die Community und erzeugt ein starkes Gemeinschaftsgefühl – wie eine große digitale Jam Session im Swing-Stil.

Zielgruppe:

Cummunity Builduing, Competition, Workshops, Spaß, Kreativität, Musikalität, Ausdruck, 1 gegen 1, Paar gegen Paar, Exchanges

Spielablauf:

Stell dir vor, Lindy Hop trifft auf TikTok, Reels und Shorts – und daraus entsteht ein gemeinsames Tanzprojekt, das sich wie eine kreative Staffel anfühlt. Genau das ist das Staffel-Video Swing-Spiel.

Das Prinzip ist simpel und gleichzeitig überraschend spannend: Jede Person tanzt solo genau 4×8 Counts. Während des Tanzens gibt es eine klare „Storyline“ im Bild – auf der linken Seite des Videos erscheint ein virtueller Stab, den man symbolisch „übernimmt“. Am Ende der eigenen Sequenz wird dieser Stab weitergegeben, diesmal auf der rechten Seite des Bildes, an die nächste Person.

So entsteht eine durchgehende visuelle Kette, in der jeder Teil ein Baustein einer größeren Performance ist. Jede*r bringt dabei den eigenen Stil ein – mal verspielt, mal elegant, mal wild improvisiert – und trotzdem bleibt alles verbunden durch dieses kleine wiederkehrende Element.

Das Besondere: Am Ende lassen sich alle Einzelclips nahtlos aneinander schneiden. Dadurch entsteht ein gemeinsames Gruppen-Video, das sich wie eine einzige lange Choreografie anfühlt, obwohl es aus vielen individuellen Momenten besteht.

Gerade für die Swing-Szene ist dieses Format ein echter Gewinn. Es verbindet Social Dancing mit moderner Videokultur, fördert Kreativität im Solo-Tanz und stärkt gleichzeitig das Gemeinschaftsgefühl. Jeder Beitrag zählt, jeder Stil bleibt sichtbar – und am Ende entsteht etwas, das niemand allein hätte erschaffen können.

Oder anders gesagt: Jeder tanzt solo, aber das Ergebnis fühlt sich wie eine große gemeinsame Jam an – nur eben im Video-Feed statt auf der Tanzfläche.

Video Analyse

Video

TL;DR / Zusammenfassung:

Die Videoanalyse im Swing ist ein einfaches, aber effektives Lern-Tool: Tänzer filmen sich in einem separaten Raum beim Tanzen und analysieren anschließend ihr eigenes Video. So werden Haltung, Technik und Verbindung sichtbar, die man im Moment oft nicht bewusst wahrnimmt. Das Format hilft dabei, schneller zu lernen und sich weiterzuentwickeln – ganz ohne Druck, aber mit viel Spaß und Selbstreflexion.

Zielgruppe:

Unterricht, Lernen, Kreativität, Musikalität, Ausdruck, 

Spielablauf:

Videoanalyse im Swing – Tanzen sehen, verstehen und verbessern

Manchmal merkt man beim Tanzen erst im Nachhinein, was eigentlich passiert ist – genau hier setzt die Videoanalyse an. Die Idee ist einfach, aber extrem wirkungsvoll: In einem separaten Raum können Tänzer sich selbst beim Tanzen filmen und das Video anschließend direkt anschauen und analysieren.

Statt nur auf das Gefühl im Moment zu vertrauen, wird der eigene Tanz sichtbar gemacht. Wie ist die Haltung? Wie klar sind die Schritte? Wie wirkt die Verbindung im Paar? Und wo entstehen vielleicht kleine Gewohnheiten, die man selbst gar nicht bemerkt?

Das Besondere an diesem Format ist die Kombination aus Selbstbeobachtung und unmittelbarem Lernen. Ohne Druck, ohne Publikum, aber mit voller Aufmerksamkeit für die eigene Bewegung. Oft entstehen genau hier die größten Aha-Momente – nicht durch Feedback von außen, sondern durch das eigene Sehen.

Für die Swing-Szene ist dieses Tool ein echter Gewinn. Es verbindet spielerische Social-Dance-Kultur mit bewusstem Lernen und hilft Tänzern, schneller Fortschritte zu machen, ohne den Spaß zu verlieren. Denn am Ende bleibt alles im gleichen Geist: neugierig bleiben, ausprobieren und den eigenen Stil weiterentwickeln.

Gegenseitiges Inspirieren

Inspiration

TL;DR / Zusammenfassung:

Die Gruppe wird in zwei Hälften geteilt. Eine Hälfte tanzt, die andere schaut zu und lässt sich inspirieren. Danach wechseln die Rollen: Die zweite Gruppe tanzt, übernimmt Elemente, verändert und erweitert sie kreativ. Das Ganze wird wiederholt und fördert kreative Weiterentwicklung durch Beobachtung und Austausch.

Zielgruppe:

Cummunity Builduing, Competition, Workshops, Partys, Spaß, Kreativität, Musikalität, Ausdruck, Spontanität, Exchanges

Spielablauf:

Dieses einfache, aber wirkungsvolle Tanzspiel lebt von Beobachtung, Austausch und Weiterentwicklung.

Die Gruppe wird in zwei Hälften geteilt. Während die erste Hälfte tanzt, übernimmt die zweite eine besondere Rolle: Sie schaut aufmerksam zu, lässt die Bewegungen auf sich wirken und sammelt Eindrücke. Es geht nicht ums Nachmachen, sondern ums Inspirierenlassen.

Im nächsten Schritt wechseln die Rollen. Die zweite Hälfte beginnt zu tanzen – sie greift Elemente der vorherigen Bewegungen auf, interpretiert sie neu und entwickelt sie kreativ weiter. So entstehen aus bekannten Bewegungen neue Ausdrucksformen, die durch beide Gruppen gemeinsam geprägt werden.

Dann wird erneut gewechselt. Dieser Zyklus kann mehrere Runden laufen und sorgt dafür, dass sich der Tanz stetig verändert und weiterentwickelt.

„Einander inspirieren“ fördert nicht nur Körperbewusstsein und Improvisation, sondern auch Aufmerksamkeit, Respekt und kreativen Austausch innerhalb der Gruppe.

Selfie-Stick Tanz

selfie

TL;DR / Zusammenfassung:
Paare tanzen, während ein Selfie-Stick herumgereicht wird. Wer ihn hat, filmt sich oder die anderen. So entsteht ein lustiges, spontanes Social-Media-Video voller Tanz, Chaos und guter Laune.

Zielgruppe:

Cummunity Builduing, Workshops, Partys, Spaß, Unterricht, Kreativität, Ausdruck, Spontanität, Exchanges

Selfie-Stick Tanz – wenn der Dancefloor zur Social-Media-Stage wird

Dieses Spiel bringt sofort Energie, Lachen und jede Menge kreative Momente in die Tanzrunde.

Paare tanzen frei zur Musik, während ein Selfie-Stick von Paar zu Paar weitergereicht wird. Wer ihn gerade hat, wird zum „Live-Cam-Team“: filmt sich selbst, das eigene Tanzen oder sogar die anderen Paare im Hintergrund. Dann wird der Stick weitergegeben – und plötzlich entsteht ein dynamischer, wechselnder Social-Media-Clip mitten auf der Tanzfläche.

Der besondere Reiz liegt im Wechsel zwischen Tanzen und Performen vor der Kamera. Alles darf, nichts muss perfekt sein – im Gegenteil: spontane Moves, lustige Perspektiven und unerwartete Kameramomente machen den Spaß aus.

Am Ende entsteht nicht nur ein Video voller Energie, sondern auch ein Spiel, das Leichtigkeit, Kreativität und gemeinsames Lachen fördert.

Crazy Medley

TL;DR / Zusammenfassung:
Ein DJ spielt 3–4-minütige Lindy-Hop-Medleys mit wechselnden Tempi, Stilen und sogar Nicht-Swing-Songs. Tänzer müssen sich blitzschnell anpassen und ständig Partner wechseln. Das Ergebnis: viel Chaos, Überraschung und jede Menge Spaß auf der Tanzfläche.

Zielgruppe:

Cummunity Builduing, Workshops, Partys, Spaß, Unterricht, Lernen, Kreativität, Musikalität, Ausdruck, Spontanität, 1 gegen 1, Paar gegen Paar, Exchanges

Spielablauf:

Hier trifft Kreativität auf Chaos – im besten Sinne.

Ein DJ aus der Szene stellt kurze 3–4-minütige Medleys zusammen: ein Mix aus schnellen und langsamen Swing-Songs, überraschenden Stilwechseln und sogar Nicht-Swing-Tracks. Kein Track bleibt lange gleich – und genau das macht den Reiz aus.

Die erste Herausforderung: Sofort reagieren. Kaum hat man sich in einen Groove eingegroovt, ändert sich schon wieder Tempo, Stil oder Stimmung. Wer tanzt, muss blitzschnell umdenken, neu fühlen und sich anpassen – ohne den Spaß zu verlieren.

Die zweite Herausforderung bringt noch mehr Dynamik: Partnerwechsel so schnell wie möglich. Kaum ist ein Tanz begonnen, geht es schon weiter zum nächsten Menschen, zur nächsten Energie, zum nächsten Moment.

Das Ergebnis: Eine Tanzfläche voller Lachen, spontaner Improvisation und überraschender Begegnungen. Niemand bleibt lange im gleichen Muster – und genau das macht dieses Spiel so lebendig und aufregend.

Medley

Stille Post

TL;DR / Zusammenfassung:
Ein erstes Paar zeigt eine kurze 4-Figuren-Lindy-Hop-Kombination einmal vor. Diese wird von Paar zu Paar weitergegeben wie bei „Stille Post“. Am Ende wird verglichen, wie sehr sich die Bewegung verändert hat – mit viel Spaß, Überraschungen und Lachen.

Zielgruppe:

Cummunity Builduing, Partys, Spaß, Unterricht, Lernen, Spontanität, Exchanges

stillepost

Spielablauf:

Dieses Spiel bringt eine Menge Lachen, Konzentration und „Hä, war das wirklich so gemeint?!“-Momente in die Tanzrunde.

Mehrere Paare stellen sich hintereinander in einer Reihe auf. Vorne steht das erste Paar, dahinter folgen weitere Paare, die zunächst mit dem Rücken zur Reihe stehen. Sobald die Musik startet, beginnt das Spiel.

Das vorderste Paar denkt sich eine kurze Kombination aus vier aneinanderhängenden Figuren aus – einfache Basics, die alle kennen (ideal sind 8- oder 6-Count-Elemente, gern mit Triple Steps). Dann wird das zweite Paar angetippt, dreht sich um und schaut genau zu: Die vier Figuren werden ein einziges Mal vorgemacht.

Ohne Zeit zum Nachdenken geht es weiter: Das zweite Paar tippt das dritte an und gibt die gesehene Sequenz weiter – so genau wie möglich. Von Paar zu Paar wird die Bewegungskette weitergereicht, wie bei einer tanzenden Version von „Stille Post“.

Am Ende zeigt das letzte Paar, was angekommen ist – und vergleicht es mit der ursprünglichen Kombination.

Der Spaß entsteht genau hier: kleine Missverständnisse, kreative Interpretationen und völlig neue Varianten der ursprünglichen Moves sorgen regelmäßig für Gelächter. Gleichzeitig ist es ein großartiges Spiel für Aufmerksamkeit, Körpergedächtnis und gemeinsames Lernen.

Das Hut-Spiel

TL;DR / Zusammenfassung:
Paare tanzen, während einige Follower Hüte tragen. Nur Leader dürfen Hüte von anderen Paaren/Followern im Tanz stehlen. Ziel ist es, dass beim Musikstopp der eigene Follower einen Hut auf dem Kopf trägt. Das Spiel ist schnell, chaotisch und sorgt für viel Spaß und Lachen auf der Tanzfläche.

Zielgruppe:

Cummunity Builduing, Workshops, Partys, Spaß, Unterricht, Exchanges

Spielablauf:

Dieses Spiel sorgt garantiert für Bewegung, Strategie und eine Menge Spaß auf der Tanzfläche.

Mehrere Paare tanzen gleichzeitig, während einige der Follower Hüte auf dem Kopf tragen. Ziel ist simpel – aber alles andere als leicht: Sobald die Musik stoppt, soll dein Follower einen Hut auf dem Kopf haben.

Sobald die Musik läuft, beginnt das fröhliche Chaos. Nur die Leader, die mit einem Follower ohne Hut tanzen dürfen Hüte bei anderen Paaren stehlen – natürlich mitten im Tanz. Die Follower versuchen gleichzeitig, ihren Hut zu behalten oder geschickt auszuweichen. Alles passiert in Bewegung, im Rhythmus und mitten im sozialen Tanzgeschehen.

Ein paar wichtige Regeln halten das Spiel spannend:

  • Hüte dürfen nicht festgehalten oder befestigt werden,
  • Nur Leader dürfen von anderen Paaren stehlen.
  • Follower dürfen den Hut gar nicht anfassen. 
  • jeder darf nur einen Hut tragen,
  • wenn ein Hut einmal herunterfällt, darf er vom gleichen Paar nicht sofort wieder aufgenommen werden.

Das Ergebnis? Eine Tanzfläche voller Lachen, überraschender Wendungen und kreativer Rettungsversuche. Wer am Ende mit einem Hut dasteht, ist fast nebensächlich – der wahre Gewinn ist das gemeinsame Chaos und die Energie, die dieses Spiel freisetzt.

Wie bei "Reise nach Jerusalem" kann optional nach jedem Musikstopp ein Paar und ein Hut entfernt werden.

HutSpiel

„Ich packe meinen Koffer“

TL;DR / Zusammenfassung:
Im Kreis wird „Ich packe meinen Koffer“ getanzt: Jede Person wiederholt alle bisherigen Moves in richtiger Reihenfolge und fügt einen neuen hinzu. Alles ist erlaubt – von Jazz Steps bis Gangnam Style. Fehler setzen die Runde zurück. Ergebnis: viel Spaß, Chaos und kreative Tanzmomente.

Zielgruppe:

Cummunity Builduing, Workshops, Spaß, Unterricht, Kreativität, Spontanität, Exchanges

Koffer

Spielablauf:

Dieses Spiel verwandelt das klassische Gedächtnis-Spiel in eine energiegeladene Tanz-Challenge voller Lachen, Kreativität und überraschender Moves.

Alle Tänzer*innen bilden einen oder mehrere Kreise. Der erste beginnt mit dem Satz: „Ich packe meinen Koffer und nehme mit…“ und ergänzt einen Tanz-Move – alles ist erlaubt! Von Jazz Steps über Hopsen und Kniebeugen bis hin zu Liegestützen, MC.Hammer-Dance, Gangnam Style oder sogar Harlem Shake.

Der nächste im Kreis wiederholt die komplette bisherige Sequenz in der richtigen Reihenfolge und fügt einen neuen Move hinzu. So wächst der „Koffer“ Schritt für Schritt – und gleichzeitig die Herausforderung.

Doch Vorsicht: Wer einen Move vergisst, durcheinanderbringt oder in der falschen Reihenfolge tanzt, scheidet nicht aus – aber die Runde startet sofort neu beim nächsten Spieler mit nur einem neuen Move. Chaos garantiert!

Das Ergebnis ist ein Spiel voller Humor, Konzentration und körperlicher Kreativität. Es geht nicht ums Gewinnen, sondern darum, gemeinsam zu lachen, sich zu bewegen und zu sehen, wie verrückt ein „Koffer“ im Lindy Hop werden kann.

Steal Dancing Competition

TL;DR / Zusammenfassung:
Bei der Steal Dancing Competition im Lindy Hop stehen zwei Kreise mit jeweils einer Person in der Mitte (einmal Leader, einmal Follower). Ziel ist, dass alle aus dem Außenkreis einmal mit der mittleren Person tanzen, bevor die Musik endet. Das Ganze ist ein spielerisches, dynamisches Format, das viele schnelle Tanzkontakte schafft und so Community Building, Spaß und Verbindung auf dem Social Dance stärkt.

Zielgruppe:

Cummunity Builduing, Partys, Spaß, Unterricht, Kreativität, Musikalität, Spontanität, Exchanges

Spielablauf:

Wer Lindy Hop tanzt, weiß: Eine starke Community entsteht nicht nur beim Social Dance, sondern auch durch gemeinsame Spiele und kleine Herausforderungen. Ein besonders einfaches und wirkungsvolles Format dafür ist die Steal Dancing Competition.

So funktioniert das Spiel

Die Gruppe wird in zwei Kreise aufgeteilt:

  • Kreis 1:
    Eine Follower-Person steht in der Mitte, außen herum stehen nur Leader.
  • Kreis 2:
    Eine Leader-Person steht in der Mitte, außen herum stehen nur Follower.

Sobald die Musik startet, versucht jede Person aus dem äußeren Kreis, einmal mit der Person in der Mitte zu tanzen. Ziel ist es, dass alle einmal dran waren, bevor das Lied endet.

Die Regeln

Damit das Spiel fair und sicher bleibt, gelten ein paar einfache Regeln:

  • Rücksicht auf das aktuell tanzende Paar nehmen
  • Vorsichtig mit den „Konkurrent:innen“ umgehen
  • Kein Abgeben oder geplantes Übergeben der Tanzpartner:innen
  • Keine Rollentausche während des Spiels

Warum das Spiel so gut fürs Community Building ist

Die Steal Dancing Competition bringt Energie, Bewegung und viele spontane Begegnungen auf die Tanzfläche. Besonders neue Tänzer:innen kommen schnell mit vielen verschiedenen Menschen in Kontakt — ganz ohne langen Einstieg oder Hemmungen.

Außerdem sorgt das Spiel für:

  • viele kurze, lockere Tanzmomente,
  • gemeinsames Lachen,
  • spielerischen Teamgeist
  • und eine offene Atmosphäre auf Socials oder Workshops.

Kurz gesagt: Ein simples Spiel mit großem Effekt für jede Lindy-Hop-Community.

stealingcomp

Creativity Challenge 

TL;DR / Zusammenfassung:
Die Creativity Challenge im Lindy Hop ist ein Social-Dance-Spiel für erfahrenere Tänzer:innen, bei dem nach und nach Regeln das Tanzen einschränken (z. B. keine Drehungen, kein Rock Step als Start, nur bestimmte Steps und schneller werdende Musik). Wer gegen eine Regel verstößt, scheidet aus. Ziel ist es, Kreativität, Musikalität und Improvisation zu fördern, indem vertraute Bewegungsmuster bewusst reduziert werden.

Zielgruppe:

Cummunity Builduing, Competition, Workshops, Partys, Spaß, Unterricht, Lernen, Kreativität, Musikalität, Ausdruck, Spontanität, Exchanges

creativity

Spielablauf:

Die Creativity Challenge ist ein spannendes Spiel für erfahrenere Lindy-Hop-Tänzer:innen, das Improvisation, Musikalität und bewusstes Tanzen fördert — und dabei ordentlich den gewohnten Komfortbereich aufmischt.

So funktioniert’s

Der Social Dance läuft ganz normal, allerdings mit klaren Vorgaben. Wer gegen eine Regel verstößt, scheidet aus und beobachtet den Rest von der Seite.

Die Challenges

Während des Tanzens gelten nacheinander verschiedene Einschränkungen:

  • Challenge 1:
    Keine Drehungen, Swivels oder Twists für den Follower. Auch keine geführten Drehungen.
  • Challenge 2:
    Kein Rock Step als Beginn einer Figur.
  • Challenge 3:
    Nur Rock Steps und Triple Steps sind erlaubt – zusätzlich wird die Musik im Verlauf schneller.

Warum das funktioniert

Die Creativity Challenge zwingt Tänzer:innen dazu, bekannte Muster zu hinterfragen und neue Wege zu finden, musikalisch und kreativ zu bleiben. Gerade das Weglassen von Standard-Elementen öffnet oft überraschend neue Bewegungs- und Improvisationsideen.

Das Ergebnis: Mehr Aufmerksamkeit, mehr Connection im Paar – und ein Social Dance, der sich jedes Mal anders anfühlt.

Pirates & Ninjas

piratesninjas

TL;DR / Zusammenfassung:
Pirates & Ninjas (von Andrew Sutton) ist ein Lindy-Hop-Social-Dance-Spiel, bei dem eine Jury oder Moderation pro Song Rollen oder Tanzzustände vorgibt (z. B. müde, verliebt, off rhythm, große Schritte oder „betrunken“). Getanzt wird ganz normal, aber mit Fokus auf Ausdruck statt Technik. Das Spiel fördert Kreativität, Humor und Connection im Paar und macht den Social Dance deutlich spielerischer und abwechslungsreicher.

Zielgruppe:

Cummunity Builduing, Competition, Workshops, Partys, Spaß, Unterricht, Lernen, Kreativität, Musikalität, Ausdruck, Spontanität, 1 gegen 1, Paar gegen Paar, Exchanges

Spielablauf:

Pirates and Ninjas ist ein spielerisches Social-Dance-Format, das Improvisation auf ein neues Level hebt und gleichzeitig für jede Menge Humor und Überraschungen sorgt.

So funktioniert’s

Der Social Dance läuft ganz normal, aber jede Runde wird durch eine Jury oder Moderation mit einer neuen „Spielanweisung“ versehen. Diese Vorgabe verändert, wie du tanzt – nicht was du tanzt.

Die Tanzenden müssen die jeweilige Rolle oder Qualität im Tanz verkörpern, ohne die Grundstruktur des Lindy Hop zu verlieren.

Beispiele für Vorgaben

Während verschiedener Songs können zum Beispiel folgende Zustände oder Stile angesagt werden:

  • müde, lustig, genervt oder wütend
  • verliebt oder „best partner ever!“
  • mit viel Frame oder komplett „Nudelarme“
  • off rhythm oder bewusst vor dem Beat
  • große Schritte oder extrem vorsichtig
  • betrunken, ernst oder gelangweilt
  • enthusiastisch oder komplett überdreht
  • Dips als dramatisches Stilmittel

Musik

Die Vorgaben werden auf unterschiedliche Musik gesetzt, vor allem Jazz und verwandte Swing-Stile, um möglichst viel Raum für Interpretation und Energiewechsel zu schaffen.

Warum das funktioniert

Pirates & Ninjas verschiebt den Fokus weg von Figuren und Technik hin zu Ausdruck, Spiel und Connection. Plötzlich geht es nicht mehr darum, „richtig“ zu tanzen, sondern eine Rolle gemeinsam zu gestalten.

Das sorgt für:

  • mehr Lachen und Lockerheit
  • kreative Improvisation im Paar
  • stärkere Verbindung zur Musik
  • und überraschend neue Bewegungsideen

Ein Spiel, das zeigt: Lindy Hop ist nicht nur Technik – sondern auch Theater, Humor und Persönlichkeit auf der Tanzfläche.

Jack & Jill Competition

TL;DR / Zusammenfassung:
Die Jack & Jill Competition im Lindy Hop ist ein Social-Dance-Format, bei dem die Tanzpaare zufällig zusammengestellt werden. Bewertet werden vor allem Musikalität, Connection und Kreativität – nicht Technik oder Perfektion. Im Mittelpunkt stehen der Spaß am Improvisieren, das Kennenlernen neuer Tanzpartner:innen und das Stärken der Community.

Zielgruppe:

Cummunity Builduing, Competition, Workshops, Partys, Spaß, Kreativität, Musikalität, Ausdruck, Spontanität, 1 gegen 1, Paar gegen Paar, Exchanges

Spielablauf:

Eine Jack & Jill Competition im Lindy Hop ist weniger ein klassischer Wettkampf und mehr ein spielerisches Social-Dance-Format mit einem klaren Twist: Die Tanzpaare werden zufällig zusammengestellt.

So funktioniert’s

Die Teilnehmenden melden sich einzeln an. Kurz vor oder während der Runden werden Leads und Follows zufällig kombiniert. Jede Runde tanzt du also mit jemand Neuem – oft jemand, den du vorher noch nie getroffen hast.

Die Musik wird ebenfalls spontan gewählt, sodass sich keine Routine einschleichen kann.

Worum es wirklich geht

Auch wenn es „Competition“ heißt, steht hier nicht Perfektion im Vordergrund. Bewertet wird meist eher:

  • Musikalität
  • Connection im Paar
  • Kreativität
  • und der gemeinsame Spaß am Tanzen

Technische Perfektion ist zweitrangig – entscheidend ist, wie gut zwei Menschen im Moment miteinander tanzen.

Der eigentliche Gewinn: Community

Das Herzstück der Jack & Jill ist die Community selbst. Du lernst ständig neue Tanzpartner:innen kennen, musst dich schnell auf unterschiedliche Stile einstellen und erlebst viele unerwartete, schöne Tanzmomente.

Das Ergebnis ist oft:

  • weniger Hemmungen beim Tanzen mit Fremden
  • mehr Vertrauen in die eigene Improvisation
  • und ein starkes Gefühl von Verbindung innerhalb der Szene

Fazit

Eine Jack & Jill Competition ist kein „Gewinnen oder Verlieren“-Event im klassischen Sinn. Es ist ein Social Dance mit Spielregeln, der vor allem eines stärkt: die Freude am gemeinsamen Tanzen und die Community dahinter.

JnJ

Cake Walk

TL;DR / Zusammenfassung:
Der Cakewalk entstand im 19. Jahrhundert in den USA als Wettbewerbstanz in afroamerikanischen Communities und wurde später zu einem beliebten Show- und Gesellschaftstanz, bei dem oft ein Kuchen als Preis vergeben wurde. Heute wird er im Lindy Hop als spielerisches Social-Dance-Format genutzt, bei dem alle gleichzeitig tanzen und der Fokus auf Spaß, Improvisation und Gemeinschaft statt auf Technik oder Ernsthaftigkeit liegt.

Zielgruppe:

Cummunity Builduing, Competition, Workshops, Partys, Spaß, Kreativität, Musikalität, Ausdruck, Spontanität, 1 gegen 1, Paar gegen Paar, Exchanges

cakewalk

Spielablauf:

Der Cakewalk ist ein Tanz mit einer überraschend vielschichtigen Geschichte – und heute auch ein spielerisches Format, das im Lindy Hop immer wieder als Social-Dance-Game auftaucht.

Historischer Hintergrund

Der Cakewalk entstand im 19. Jahrhundert in den USA und wurde ursprünglich von versklavten Afroamerikaner:innen auf Plantagen getanzt. Dabei handelte es sich um einen Wettbewerbstanz, bei dem Paare in einer Art Parade gegeneinander antraten. Das beste Paar gewann oft einen Kuchen – daher der Name „Cakewalk“, also sinngemäß „Kuchengang“. (Wikipedia)

Der Tanz war dabei mehr als Unterhaltung: Er war auch eine Form von Satire, in der die Tänzer:innen die eleganten Gesellschaftstänze der weißen Oberschicht humorvoll überzeichneten. (National Museum of American History)
Die Bewegungen wirkten oft leicht und mühelos, was später sogar zur Redewendung „a cakewalk“ im Sinne von „etwas ganz Einfaches“ führte.

Regeln und Prinzip im historischen Tanz

Im ursprünglichen Format traten mehrere Paare gleichzeitig an. Typische Elemente waren:

  • gemeinsames Tanzen in Formation (oft im Kreis oder Quadrat)
  • Bewertung durch eine Jury oder das Publikum
  • Auswahl eines Siegerpaares
  • ein Preis, häufig ein dekorierter Kuchen

Die Mischung aus Wettbewerb, Performance und sozialem Kommentar machte den Cakewalk zu einem frühen Vorläufer vieler moderner Social-Dance-Formate.

Der Cakewalk heute im Lindy Hop

In der heutigen Swing- und Lindy-Hop-Szene wird der Cakewalk weniger historisch streng, sondern als spielerisches Community-Format genutzt. Der Fokus liegt dabei nicht auf Technik, sondern auf:

  • gemeinsamer Energie auf der Tanzfläche
  • Humor und Leichtigkeit
  • Improvisation unter leichtem Druck
  • dem Gefühl, Teil eines gemeinsamen Spiels zu sein

Alle tanzen gleichzeitig, reagieren auf Musik und kleine Aufgaben – und am Ende bleibt vor allem eines: ein lebendiges, gemeinsames Erlebnis.

Fazit

Der Cakewalk verbindet Geschichte, Ausdruck und Community auf besondere Weise. Was früher ein satirischer Wettbewerb auf den Plantagen war, ist heute ein Social-Dance-Spiel, das zeigt: Lindy Hop lebt von Kreativität, Interaktion und dem Spaß, gemeinsam auf der Tanzfläche etwas entstehen zu lassen.

Soul Train Line 

TL;DR / Zusammenfassung:
Der Soul Train Line entstand durch die US-Show Soul Train in den 1970er-Jahren, bei der Tänzer:innen in zwei Reihen einen Gang bildeten und nacheinander durch die Mitte tanzten. Heute ist das Format ein beliebtes Social-Dance-Element, das vor allem auf Ausdruck, Kreativität und Community setzt. Der Spaß entsteht durch spontane Performances, gegenseitiges Anfeuern und die gemeinsame Energie der Gruppe.

Zielgruppe:

Cummunity Builduing, Partys, Spaß, Kreativität, Musikalität, Ausdruck, Spontanität, 1 gegen 1, Paar gegen Paar, Exchanges

Ablauf:

Der Soul Train Line ist eines der bekanntesten Social-Dance-Formate aus der afroamerikanischen Tanz- und Popkultur – und ein perfektes Beispiel dafür, wie aus Fernsehen echte Community-Kultur entstehen kann.

Ursprung

Der Soul Train Line entstand durch die legendäre US-Fernsehshow Soul Train, die ab den 1970er-Jahren nationale Bekanntheit erlangte. In der Show tanzten Gäste im Studio zu Soul-, Funk- und später Hip-Hop-Musik. Ein zentrales Element war die sogenannte „Line“: Zwei Reihen von Tänzer:innen bildeten einen Gang, durch den einzelne Paare nacheinander tanzten.

Dieses Format wurde schnell zu einem Markenzeichen der Show und prägte später auch Hochzeiten, Partys und Community-Events. (USC Digital Folklore Archives)

Wie der Soul Train Line funktioniert

Die Regeln sind einfach, aber wirkungsvoll:

  • Die Gruppe teilt sich in zwei gegenüberstehende Linien
  • Ein Paar (oder eine Person) tanzt durch den freien Raum in der Mitte
  • Am Ende reihen sie sich wieder ein
  • Danach ist das nächste Paar an der Reihe

Wichtig ist dabei nicht Technik, sondern Ausdruck, Kreativität und Präsenz.

Was den Tanz besonders macht

Der Soul Train Line ist kein klassischer Wettbewerb, sondern ein kollektives Erlebnis. Jede Person hat nur wenige Sekunden, um sich zu zeigen – und genau das macht ihn so besonders:

  • Jede Runde ist spontan und einzigartig
  • Die Gruppe feuert die Tanzenden aktiv an
  • Unterschiedliche Stile treffen direkt aufeinander
  • Es entsteht eine energiegeladene, gemeinsame Atmosphäre

Historisch war der Soul Train Line auch ein Raum, in dem sich afroamerikanische Tanzkultur sichtbar und kreativ entfalten konnte. (Gilder Lehrman Institute)

Der heutige Spaßfaktor

Heute findet man den Soul Train Line nicht nur auf Partys und Hochzeiten, sondern auch in Tanzcommunities weltweit. Er bringt Menschen schnell zusammen, egal ob sie sich kennen oder nicht.

Der besondere Reiz liegt darin, dass:

  • niemand „perfekt“ sein muss
  • jede Runde anders ist
  • und die ganze Gruppe Teil der Show wird

Fazit

Der Soul Train Line ist mehr als ein Tanzspiel – er ist ein Symbol für Community, Ausdruck und gemeinsame Energie. Ein Format, das zeigt: Man braucht keine Bühne, um gemeinsam zu glänzen – nur Musik, Raum und Menschen, die sich gegenseitig feiern.

soultrain

Swing tanzen zu artfremder Musik

Musicality

TL;DR / Zusammenfassung:
Bei diesem Lindy-Hop-Spiel wird ganz normal Swing getanzt, aber zu völlig unterschiedlichen Musikgenres wie Pop, Reggae, Metal oder Volksmusik. Die Herausforderung besteht darin, musikalisch flexibel zu bleiben und Swing unabhängig vom Genre zu tanzen. Das sorgt für Kreativität, Humor und ein neues Verständnis von Musikalität im Social Dance.

Zielgruppe:

Cummunity Builduing, Competition, Workshops, Partys, Spaß, Unterricht, Lernen, Kreativität, Musikalität, Ausdruck, Spontanität, 1 gegen 1, Paar gegen Paar, Exchanges

Ablauf:

Dieses Lindy-Hop-Spiel ist einfach, aber extrem wirkungsvoll: Swing wird getanzt – egal welche Musik läuft. Und genau darin liegt der Reiz.

So funktioniert’s

Die Regeln sind minimalistisch:

  • Es wird ganz normal Swing (Lindy Hop) getanzt
  • Die Musik wechselt ständig zwischen völlig unterschiedlichen Genres
  • Die Tanzenden müssen sich musikalisch anpassen, ohne ihren Tanzstil zu verlassen

Die Musik

Alles ist erlaubt – und genau das macht es spannend:

  • Jazz und klassischer Swing
  • Rock und Pop
  • Reggae
  • Singer/Songwriter
  • Deutsche Volksmusik
  • Neue Deutsche Welle (NDW)
  • Heavy Metal und mehr

Jeder Track bringt eine neue Stimmung, ein neues Tempo und eine neue Herausforderung.

Worum es wirklich geht

Das Spiel zwingt Tänzer:innen dazu, Musikalität neu zu denken. Statt sich auf „Swing-Musik = Swing tanzen“ zu verlassen, entsteht ein bewusster Umgang mit:

  • Rhythmus und Timing
  • Energielevel
  • Dynamik im Paar
  • und kreativer Interpretation

Der Spaßfaktor

Gerade der Kontrast macht dieses Format so unterhaltsam. Wenn plötzlich Heavy Metal läuft und trotzdem Lindy Hop auf der Tanzfläche passiert, entstehen oft überraschende, humorvolle und sehr kreative Momente.

Typisch ist:

  • viel Lachen
  • spontane Improvisation
  • neue Bewegungsideen
  • und ein völlig anderer Blick auf bekannte Tanzmuster

Fazit

„Swing zu artfremder Musik“ ist ein einfaches, aber starkes Spiel für Social Dances. Es zeigt, dass Lindy Hop nicht an ein Genre gebunden ist – sondern eine Haltung: Musik hören, reagieren, spielen und gemeinsam etwas daraus machen.

Schal-Swing-Out Competition

Schal

TL;DR / Zusammenfassung:
Bei der Schal-Swing-Out Competition tanzen Paare einen Swing Out und halten dabei einen Schal zwischen den Händen. Ziel ist es, den Schal möglichst stabil zu halten – das Paar mit dem längsten intakten Schal gewinnt. Das Spiel macht Connection, Präzision und Teamwork sichtbar und sorgt gleichzeitig für viel Spaß und Aha-Momente im Social Dance.

Zielgruppe:

Cummunity Builduing, Competition, Workshops, Partys, Spaß, Unterricht, Lernen, Spontanität, 1 gegen 1, Paar gegen Paar, Exchanges

Ablauf:

Die Schal-Swing-Out Competition ist ein simples, aber überraschend anspruchsvolles Lindy-Hop-Spiel, das Technik, Connection und Vertrauen auf eine spielerische Weise herausfordert.

So funktioniert’s

Die Regeln sind schnell erklärt:

  • Getanzt wird ein normaler Swing Out
  • Zwischen den Händen des Paares wird ein Schal gehalten
  • Der Schal darf während des Tanzens nicht fallen oder reißen
  • Das Paar mit dem längsten stabil gehaltenen Schal gewinnt

Worum es wirklich geht

Auf den ersten Blick wirkt es wie ein Spaßspiel – und das ist es auch. Gleichzeitig zwingt es die Tanzenden dazu, ihre Verbindung im Paar bewusst zu spüren und zu kontrollieren.

Der Schal macht sofort sichtbar, was sonst oft unsichtbar bleibt:

  • zu viel Spannung oder zu wenig Connection
  • unklare Führung oder unpräzise Reaktion
  • Timing-Probleme im Swing Out

Der besondere Effekt

Durch den Schal entsteht eine neue Qualität im Tanz:

  • Bewegungen werden bewusster
  • das Paar arbeitet stärker als Einheit
  • kleine Ungenauigkeiten werden sofort spürbar
  • und plötzlich wird ein vertrauter Move ganz neu erlebt

Der Spaßfaktor

Trotz (oder gerade wegen) der Herausforderung bleibt das Spiel leicht und humorvoll. Es ist oft überraschend, wie schwierig ein „einfacher“ Swing Out werden kann, wenn ein Stück Stoff dazwischen hängt.

Das führt zu:

  • viel Gelächter
  • überraschenden Aha-Momenten
  • und einer neuen Wertschätzung für gute Connection

Fazit

Die Schal-Swing-Out Competition zeigt auf spielerische Weise, wie viel Präzision im Lindy Hop steckt. Ein kleines Requisit reicht, um aus einem bekannten Move eine völlig neue Erfahrung zu machen – mit viel Spaß, Teamwork und Community-Energie.

Drehwurm / Drunken Sailor / Dizzy Jazz Dancer

drehwurm

TL;DR / Zusammenfassung:
Beim Drehwurm-/Drunken-Sailor-Spiel drehen sich die Tänzer:innen erst schwindelig (z. B. mit dem Finger am Boden) und tanzen danach sofort eine Routine wie den Shim Sham. Dadurch wird selbst ein bekannter Tanz zur wackeligen, lustigen Herausforderung, die Körpergefühl, Humor und Community stärkt.

Zielgruppe:

Cummunity Builduing, Competition, Workshops, Partys, Spaß, Spontanität, 1 gegen 1, Paar gegen Paar, Exchanges

Ablauf:

Dieses Lindy-Hop-Spiel bringt garantiert Bewegung in jede Social-Dance-Runde – und zwar nicht nur in die Füße, sondern auch in den Kopf.

So funktioniert’s

Die Regeln sind schnell erklärt:

  • Jede Person dreht sich zunächst mehrmals mit dem Finger auf dem Boden (wie ein kleiner „Drehimpuls“)
  • Danach wird sofort in einen festgelegten Tanz gestartet, z. B. den Shim Sham
  • Ziel ist es, trotz Schwindel weiterzutanzen und die Routine durchzuhalten

Der Effekt

Nach ein paar Drehungen fühlt sich selbst eine einfache Routine plötzlich ganz anders an. Der Körper ist da, aber das Gleichgewicht spielt nicht mehr ganz so sauber mit – genau hier beginnt der Spaß.

Typische Herausforderungen:

  • Orientierung im Raum verlieren
  • Timing neu finden
  • Balance halten
  • trotzdem musikalisch bleiben

Warum das so gut funktioniert

Das Spiel verändert einen bekannten Tanz wie den Shim Sham grundlegend. Plötzlich geht es nicht mehr nur um Schritte, sondern um:

  • Körperbewusstsein unter Instabilität
  • Anpassung an ungewohnte Bedingungen
  • und das Lachen über die eigenen „Drehmomente“

Der Spaßfaktor

Der sogenannte „Drehwurm“ sorgt fast automatisch für gute Stimmung. Wenn alle gleichzeitig versuchen, elegant und synchron zu bleiben, während sich der Raum ein bisschen dreht, entsteht eine sehr besondere Mischung aus Chaos und Gemeinschaft.

Fazit

Der Dizzy Jazz Dancer zeigt: Lindy Hop lebt nicht nur von Technik, sondern auch von Experimenten mit dem eigenen Körpergefühl. Ein einfaches Drehspiel verwandelt bekannte Routinen in ein völlig neues, lustiges und verbindendes Erlebnis.

Fast Shim Sham Competition

shimsham

TL;DR / Zusammenfassung:
Bei der Fast Shim Sham Competition wird der Shim Sham gemeinsam getanzt, während die Musik immer schneller wird. Die Challenge besteht darin, die Routine trotz steigender Geschwindigkeit sauber und im Groove zu halten. Im Mittelpunkt stehen nicht Wettbewerb, sondern Spaß, Energie und gemeinsames Durchhalten.

Zielgruppe:

Cummunity Builduing, Competition, Workshops, Partys, Spaß, Musikalität, 1 gegen 1, Exchanges

Ablauf:

Die Fast Shim Sham Competition ist ein energiegeladenes Lindy-Hop-Spiel, das eine bekannte Routine in ein kleines Ausdauer- und Musikalitätsabenteuer verwandelt.

So funktioniert’s

Gespielt wird ganz einfach:

  • Alle tanzen den Shim Sham gleichzeitig
  • Die Musik startet in normalem Tempo
  • Mit jeder Runde werden die Songs schneller
  • Wer die Routine sauber, musikalisch und im Flow hält, bleibt im Spiel

Die Challenge

Der Shim Sham ist vielen vertraut – aber unter steigender Geschwindigkeit zeigt sich schnell, wie gut Körper und Timing wirklich abgestimmt sind.

Typische Herausforderungen sind:

  • präzise Schritte trotz Tempo
  • saubere Übergänge
  • Kontrolle über Energie und Atem
  • und das Halten des Grooves, wenn alles schneller wird

Worum es wirklich geht

Auch wenn es Competition heißt, steht nicht das Gewinnen im Vordergrund, sondern:

  • gemeinsames Durchhalten
  • musikalische Anpassung
  • und das Spielen mit Geschwindigkeit

Je schneller die Musik wird, desto mehr verschiebt sich der Fokus von „perfekt tanzen“ zu „im Groove bleiben“.

Der Spaßfaktor

Die Fast Shim Sham Competition sorgt regelmäßig für viel Gelächter und Teamgefühl. Wenn die Gruppe gemeinsam an ihre Grenzen kommt, entsteht eine besondere Energie: Niemand kämpft allein, alle beschleunigen zusammen.

Fazit

Dieses Spiel zeigt, wie viel Spaß in einer einfachen Routine steckt, wenn man die Geschwindigkeit als Spielpartner nutzt. Der Shim Sham wird so von einer bekannten Choreo zu einem gemeinsamen Adrenalinerlebnis auf der Tanzfläche.

Fast Swing Out Competition

swingout

TL;DR / Zusammenfassung:
Bei der Fast Swing Out Competition tanzen alle Swing Outs, während die Musik immer schneller wird. Wer die Kontrolle verliert oder „aus der Kurve fliegt“, scheidet aus. Das Spiel testet Connection, Timing und Stabilität im Paar und sorgt gleichzeitig für viel Spannung, Energie und Spaß in der Gruppe.

Zielgruppe:

Cummunity Builduing, Competition, Workshops, Partys, Spaß, Unterricht, Lernen, Musikalität, Paar gegen Paar, Exchanges

Ablauf:

Die Fast Swing Out Competition ist ein dynamisches Lindy-Hop-Spiel, das einen der ikonischsten Moves der Szene auf die Probe stellt: den Swing Out – nur eben immer schneller und unter wachsendem Druck.

So funktioniert’s

Die Regeln sind einfach, aber gnadenlos:

  • Alle Paare tanzen wiederholt Swing Outs
  • Die Musik wird kontinuierlich schneller
  • Wer die Kontrolle verliert oder „aus der Kurve fliegt“, scheidet aus
  • Das letzte stabile Paar gewinnt

Die Herausforderung

Der Swing Out lebt von Timing, Connection und klarer Führung. Bei steigender Geschwindigkeit wird genau das zur echten Prüfung:

  • bleibt die Achse stabil?
  • stimmt das gemeinsame Timing noch?
  • kann das Paar den Schwung kontrollieren statt sich von ihm tragen zu lassen?

Je schneller es wird, desto mehr entscheidet sich zwischen sauberer Technik und purem Chaos.

Worum es wirklich geht

Trotz Wettbewerbscharakter steht nicht nur der Sieg im Fokus. Die Competition macht sichtbar, wie viel feine Abstimmung im Paar-Tanz steckt. Kleine Ungenauigkeiten werden sofort groß, gute Connection dagegen hält das Paar im Spiel.

Der Spaßfaktor

Das Spiel sorgt regelmäßig für Spannung und viele Lacher: Paare „überdrehen“, retten sich im letzten Moment oder fliegen mit einem dramatischen Lächeln aus der Runde. Gleichzeitig entsteht ein starkes Gemeinschaftsgefühl, weil alle denselben Druck und dieselbe Energie erleben.

Fazit

Die Fast Swing Out Competition ist ein intensives, aber sehr spielerisches Format. Sie zeigt, wie viel Kontrolle, Vertrauen und Musikalität im Swing Out steckt – besonders dann, wenn alles immer schneller wird.

Verbundene Augen

blind

TL;DR / Zusammenfassung:
Beim Blindfolded Swing Dancing tanzen die Partner:innen mit Augenbinden und verlassen sich komplett auf Körpergefühl, Connection und Vertrauen. Helfer:innen sorgen für Sicherheit auf der Tanzfläche. Das Spiel macht sichtbar, wie wichtig klare Führung und Raumgefühl im Lindy Hop sind – und schafft gleichzeitig intensive, überraschend spaßige Tanzmomente.

Zielgruppe:

Cummunity Builduing, Competition, Workshops, Partys, Spaß, Unterricht, Kreativität, Musikalität, Spontanität, Paar gegen Paar, Exchanges

Ablauf:

Das Blindfolded Swing Dancing ist eines der intensivsten und gleichzeitig faszinierendsten Lindy-Hop-Experimente. Hier wird der wichtigste Sinn im Tanz kurzzeitig ausgeschaltet – und durch etwas anderes ersetzt: Vertrauen.

So funktioniert’s

Die Regeln sind simpel, aber herausfordernd:

  • Die Tänzer:innen bekommen Augenbinden
  • Sie tanzen weiterhin Swing (z. B. Lindy Hop)
  • Einige Helfer:innen stehen auf der Tanzfläche und achten darauf, dass niemand zusammenstößt
  • Kommunikation läuft ausschließlich über Körpergefühl und Connection

Die Erfahrung

Ohne visuelle Orientierung verändert sich der Tanz sofort. Plötzlich werden Dinge wichtig, die sonst im Hintergrund laufen:

  • klare und fein spürbare Führung
  • aktives Zuhören mit dem Körper
  • Raumgefühl und Vorsicht
  • und ein starkes Vertrauen in die Partnerperson

Die Rolle der Helfer:innen

Die Helfer:innen sind ein wichtiger Teil des Spiels. Sie sorgen nicht nur für Sicherheit, sondern schaffen auch einen geschützten Raum, in dem sich die Tänzer:innen ausprobieren können, ohne Angst vor Kollisionen zu haben.

Worum es wirklich geht

Blindfolded Swing Dancing ist weniger ein Spiel und mehr eine Erfahrung. Es verschiebt den Fokus von „sehen und reagieren“ zu „fühlen und vertrauen“.

Dabei entstehen oft:

  • sehr intensive Connection-Momente im Paar
  • ein neues Bewusstsein für Raum und Richtung
  • und überraschende Aha-Erlebnisse über den eigenen Tanz

Der Spaßfaktor

Trotz der ernst wirkenden Idee bleibt das Format oft leicht und spielerisch. Kleine Unsicherheiten führen zu viel Lachen, und jede erfolgreiche Figur fühlt sich plötzlich besonders an.

Fazit

Blindfolded Swing Dancing zeigt, wie tief Verbindung im Lindy Hop gehen kann. Wenn das Sehen wegfällt, bleibt nur das Wesentliche: Musik, Körpergefühl und Vertrauen – und genau daraus entsteht ein ganz neuer Zugang zum Tanz.

"Gegenteil Tag"

Gegenteil-Tag

TL;DR / Zusammenfassung:
Eine Person callt Moves, aber getanzt wird immer das Gegenteil. Beispiel: „Boogie forward“ → alle machen „Boogie back“. Vorher die Gegenteile gemeinsam definieren. Für Fortgeschrittene: schneller callen oder mehrere Ansagen kombinieren. Perfekt für Reaktion, Fokus und Spaß im Lindy-Hop-Kurs.

Zielgruppe:

Cummunity Builduing, Workshops, Partys, Spaß, Kreativität, Ausdruck, Spontanität, 1 gegen 1, Paar gegen Paar, Exchanges

Ablauf:

Du suchst nach einer lustigen Übung für den Unterricht oder die Social? Dann probier doch mal den „Gegenteil-Tag“ aus!
Das Spiel bringt Bewegung, Konzentration und jede Menge Lacher auf die Tanzfläche.

So funktioniert’s

Eine Person übernimmt die Rolle des Callers und ruft Figuren oder Bewegungen auf.
Der Clou: Alle müssen das Gegenteil davon tanzen.

Beispiele:

  • Caller sagt: „Boogie forward“
    → Getanzt wird: Boogie back
  • Caller sagt: „Step left“
    → Getanzt wird: Step right
  • Caller sagt: „Fast“
    → Alle tanzen langsam

Wichtig vor dem Start

Damit alle mitkommen, sollten die Gegenteile vorher gemeinsam festgelegt werden.
Zum Beispiel:

  • forward ↔ back
  • left ↔ right
  • fast ↔ slow
  • freeze ↔ move

So entsteht weniger Verwirrung – zumindest am Anfang. 😉

Schwieriger machen?

Wenn die Gruppe warm geworden ist, kann das Spiel erweitert werden:

  • schneller callen
  • mehrere Ansagen kombinieren
  • täuschende Pausen einbauen
  • neue Gegenteile spontan erfinden

Das trainiert Reaktion, Körpergefühl und Aufmerksamkeit – und sorgt garantiert für gute Stimmung im Lindy-Hop-Kurs.

The Big Apple 

BigApple

TL;DR / Zusammenfassung:
Big Apple ist ein energiegeladener Kreistanz aus der Swing-Ära, bei dem eine Person Figuren ansagt und die Gruppe gemeinsam reagiert. Der Fokus liegt auf Improvisation, Groove und Gemeinschaft statt auf fester Choreografie. Als Tanz-Spiel: Alle stehen im Kreis, ein Caller ruft Jazz Steps wie „Suzie Q“ oder „Truckin’“, und die Gruppe tanzt sie gemeinsam. Varianten wie schnelleres Callen, wechselnde Caller oder „Gegenteil-Tag“ sorgen für extra Spaß und Reaktions-Training.

Zielgruppe:

Cummunity Builduing, Workshops, Partys, Spaß, Unterricht, Spontanität, Exchanges

Der „Big Apple“ gehört zu den spannendsten Gruppentänzen der frühen Swing-Zeit. Entstanden ist er in afroamerikanischen Communities der USA und wurde in den 1930er Jahren zu einem echten Tanzphänomen. Anders als viele klassische Paartänze wurde der Big Apple meist im Kreis getanzt – mit einer Person in der Mitte, die Figuren und Jazz Steps ansagte. (Wikipedia)

Besonders faszinierend ist dabei der starke Bezug zur improvisierten Jazzkultur. Die Tänzer:innen reagierten spontan auf Calls, Musik und Gruppe. Viele bekannte Elemente aus Charleston, Shag und Lindy Hop tauchen im Big Apple wieder auf. Statt fester Choreografien stand vor allem das gemeinsame Erlebnis im Vordergrund. (sallysseaofsongs.com)

Der Tanz entstand vermutlich im „Big Apple Club“ in South Carolina – einem ehemaligen Synagogengebäude, das später als Tanzlokal genutzt wurde. Dort beobachteten Besucher begeistert die energiegeladenen Kreistänze der schwarzen Community, wodurch sich der Stil schnell verbreitete. (Cape Town Swing)

Heute ist der Big Apple vor allem in der Swing- und Lindy-Hop-Szene lebendig geblieben. Er verbindet Solo Jazz, Gruppendynamik und spielerische Improvisation auf einzigartige Weise – und erinnert daran, dass Swing immer auch sozialer Tanz war. (Wikipedia)

Ablauf:

Der Big Apple eignet sich perfekt als spielerisches Gruppenformat im Lindy-Hop- oder Solo-Jazz-Unterricht.

Aufbau

Alle stehen in einem großen Kreis.
Eine Person übernimmt die Rolle des Callers in der Mitte.

Der Caller ruft bekannte Jazz Steps oder Bewegungen auf, zum Beispiel:

  • Suzie Q
  • Truckin’
  • Apple Jacks
  • Boogie Forward
  • Breakaway

Die Gruppe tanzt die angesagte Bewegung gemeinsam weiter, bis die nächste Figur gecallt wird.

Tipps für die Anleitung

  • Mit einfachen Steps starten
  • Calls deutlich und rhythmisch ansagen
  • Die Bewegungen vorher kurz zeigen oder gemeinsam wiederholen
  • Auf Energie und Groove statt Perfektion achten

Spielvarianten

  • Tempo steigern
  • Calls ohne Vormachen
  • Richtungswechsel einbauen
  • „Gegenteil-Tag“ spielen: gecallt wird das Gegenteil der Bewegung
  • Neue Caller rotieren lassen

Der Fokus liegt auf Reaktion, Rhythmusgefühl und gemeinsamer Energie – genau das macht den Big Apple so lebendig.

Wer bin ich?

TL;DR / Zusammenfassung:
„Wer bin ich?“ ist ein Lindy-Hop-Spiel mit bekannten Tänzer:innen der Swing-Szene. Variante 1: Man kennt die eigene Person nicht und muss sie durch Hinweise erraten. Variante 2:
Man kennt die Person selbst und versucht, sie durch Tanz und Stil zu imitieren, damit die Gruppe rät, wer dargestellt wird. Perfekt für Tanzgeschichte, Kreativität und jede Menge Spaß.

Zielgruppe:

Cummunity Builduing, Workshops, Spaß, Kreativität, Musikalität, Ausdruck, Spontanität, 1 gegen 1, Exchanges

Ablauf:

Dieses Spiel bringt Swing-Geschichte, Kreativität und jede Menge Spaß zusammen.
Bei „Wer bin ich?“ schlüpfen die Teilnehmenden in die Rolle bekannter Lindy Hopper – und versuchen herauszufinden oder darzustellen, wer sie sind.

Das darf ruhig etwas schwierig sein: Je besser die Gruppe die Szene kennt, desto lustiger wird’s.

Variante 1: Ich weiß nicht, wer ich bin

Jede Person bekommt heimlich den Namen eines bekannten Lindy Hoppers auf die Stirn oder den Rücken geklebt.
Alle anderen dürfen Hinweise geben oder Fragen beantworten – aber ohne den Namen direkt zu verraten.

Die Person muss erraten, wen sie darstellt.

Mögliche Namen:

  • Frankie Manning
  • Norma Miller
  • Al Minns
  • Leon James
  • Dawn Hampton

Variante 2: Ich tanze, wer ich bin

Hier kennt die Person ihren Charakter selbst – die Gruppe aber nicht.
Die Aufgabe: Die Person versucht durch Tanz, typische Moves, Haltung oder Energie zu zeigen, wen sie darstellt.

Vielleicht wird ein berühmter Air Step angedeutet, ein bestimmter Groove imitiert oder ein ikonischer Stil überzeichnet dargestellt.

Die anderen raten mit.

Warum das Spiel Spaß macht

„Wer bin ich?“ verbindet Tanzgeschichte mit Bewegung und Improvisation.
Ganz nebenbei lernt die Gruppe bekannte Persönlichkeiten der Swing-Kultur kennen – und entdeckt, wie unterschiedlich Stil und Ausdruck im Lindy Hop sein können.

Werbinich

Moves erraten

TL;DR / Zusammenfassung:
Eine Person tanzt alleine einen Lindy-Hop-Move vor, zwei Teams raten die Figur. Je klarer Body-Leading oder Body-Following dargestellt wird, desto schneller wird der Move erkannt. Besonders lustig: unterschiedliche Begriffe für dieselbe Figur sorgen oft für Diskussionen und viele Aha-Momente.

Zielgruppe:

Cummunity Builduing, Workshops, Partys, Spaß, Unterricht, Lernen, Kreativität, Ausdruck, 1 gegen 1, Paar gegen Paar, Exchanges

moves erraten

Ablauf:

Wie gut kann man Lindy Hop nur durch Bewegung erkennen?
Bei diesem Spiel geht es genau darum: klare Körpersprache, gutes Leading und aufmerksames Zuschauen.

So funktioniert’s

Eine Person – Leader oder Follower – tanzt alleine einen bekannten Lindy-Hop-Move vor.
Ohne Partner, ohne Erklärung, nur durch Bewegung und Körperführung.

Zwei Teams versuchen möglichst schnell zu erraten, welcher Move dargestellt wird.

Dabei wird schnell klar:
Je deutlicher das Body-Leading oder Body-Following, desto leichter lässt sich der Move erkennen.

Spannender als gedacht

Besonders lustig wird es, weil viele Figuren unterschiedliche Namen haben.
Was die einen „Swing Out“ nennen, heißt woanders vielleicht leicht anders – Diskussionen inklusive.

Warum das Spiel funktioniert

„Moves erraten“ schärft das Verständnis für Bewegungsqualität und Kommunikation im Tanz.
Die Gruppe lernt, genauer hinzusehen und typische Dynamiken von Figuren besser zu erkennen – spielerisch und mit viel Spaß.

Wer war das ?!

TL;DR / Zusammenfassung:
Leader tanzen mit geschlossenen Augen mit verschiedenen Followern und müssen anschließend erraten, mit wem sie getanzt haben. Das Spiel trainiert Connection, Körpersprache und Aufmerksamkeit – und zeigt, wie unterschiedlich sich Menschen im Tanz anfühlen können.

Zielgruppe:

Cummunity Builduing, Partys, Spaß, Kreativität, Musikalität, 1 gegen 1, Paar gegen Paar, Exchanges

Ablauf:

Wie gut erkennt man eine Person allein durchs Tanzen?
Bei diesem Spiel werden Verbindung, Körpersprache und Aufmerksamkeit auf die Probe gestellt.

So funktioniert’s

Die Leader schließen die Augen.
Ein Follower tanzt für eine kurze Runde mit ihnen – ohne zu sprechen.

Danach muss der Leader erraten:
Wer war das?

Anschließend wird gewechselt und die nächste Runde beginnt.

Warum das spannend ist

Ohne Sehen rücken plötzlich andere Dinge in den Vordergrund:

  • Connection
  • Timing
  • Energie
  • typische Bewegungsqualität

Viele merken dabei erst, wie individuell sich verschiedene Tänzer:innen anfühlen.

Varianten

  • Auch Followers dürfen raten
  • Rollen nach jeder Runde wechseln
  • Musiktempo verändern
  • Besonders lustig in größeren Gruppen

Das Spiel stärkt Connection und Aufmerksamkeit – und sorgt fast immer für überraschende Aha-Momente.

Werwardas

Silent Disco

TL;DR / Zusammenfassung:
Nur eine Person im Paar hört die Musik über Kopfhörer, die andere muss allein über Connection und Bewegung mittanzen. Dabei werden Breaks, Energiewechsel, Call-and-Response und musikalische Akzente zur echten Herausforderung. Perfekt für Musikalität, Körpersprache und intensive Connection.

Zielgruppe:

Cummunity Builduing, Competition, Partys, Spaß, Kreativität, Musikalität, Ausdruck, Spontanität, Paar gegen Paar, Exchanges

silentdisco

Ablauf:

Was passiert, wenn nur eine Person die Musik hört?
Bei diesem Spiel werden Musikalität, Connection und Kommunikation auf ein ganz neues Level gebracht.

So funktioniert’s

Variante 1

Der Leader hört Musik über Kopfhörer.
Der Follower hört nichts – und muss allein über Connection und Bewegung folgen.

Variante 2

Der Follower hört die Musik.
Der Leader versucht trotzdem, passende Dynamik und Timing zu führen, obwohl die Musik unbekannt ist.

Die besondere Herausforderung

Plötzlich werden musikalische Feinheiten extrem wichtig:

  • Breaks gemeinsam treffen
  • Energiewechsel spüren
  • Call and Response erkennen
  • rhythmische Akzente wahrnehmen
  • Tempoänderungen gemeinsam tanzen

Das funktioniert nur mit guter Aufmerksamkeit und klarer Kommunikation im Tanz.

Warum das Spiel spannend ist

„Silent Disco“ zeigt, wie viel Musik auch ohne gemeinsames Hören im Tanz spürbar wird.
Das Spiel trainiert Connection, Musikalität und feine Körpersprache – und sorgt oft für überraschend magische Momente auf der Tanzfläche.

Welcher Song?

TL;DR / Zusammenfassung:
Eine Person oder ein Paar tanzt zu Musik auf Kopfhörern, während Teams erraten, welcher Song gespielt wird. Ein DJ oder Moderator überprüft die Antworten. Je deutlicher Breaks, Rhythmuswechsel und musikalische Akzente getanzt werden, desto schneller wird der Song erkannt.

Zielgruppe:

Cummunity Builduing, Workshops, Partys, Spaß, Kreativität, Musikalität, Ausdruck, Spontanität, 1 gegen 1, Paar gegen Paar, Exchanges

Ablauf:

Wie gut kann man Musik allein durchs Tanzen erkennen?
Bei diesem Spiel werden Musikalität, Ausdruck und Beobachtungsgabe zur Challenge.

So funktioniert’s

Eine Person oder ein Paar hört einen Song über Kopfhörer und tanzt dazu.
Die anderen hören die Musik nicht.

Zwei Teams – oder einzelne Personen – versuchen zu erraten, welcher Song gespielt wird.

Ein DJ oder Moderator kennt die Songs und entscheidet, wer den Titel zuerst richtig erkannt hat. So können sich die Tanzenden ganz auf Musik und Ausdruck konzentrieren.

Der spannende Teil

Je klarer musikalische Akzente getanzt werden, desto leichter lässt sich der Song erkennen:

  • Breaks
  • Rhythmuswechsel
  • Energie
  • bekannte Hits oder Riffs
  • typische Stimmungen

Manche Songs werden sofort erkannt – andere sorgen für wilde Diskussionen.

Warum das Spiel funktioniert

„Welcher Song?“ verbindet Musikalität mit kreativem Ausdruck und genauem Zuschauen.
Die Gruppe lernt, Musik nicht nur zu hören, sondern auch im Tanz sichtbar zu machen.

welchersong

Halte das Tempo

TL;DR / Zusammenfassung:
Während Einzelpersonen oder Paare tanzen, wird die Musik plötzlich stumm geschaltet – läuft aber im Hintergrund weiter. Alle müssen den Beat und das Tempo weiterfühlen, bis die Musik zurückkommt. Dann zeigt sich, wer wirklich im Groove geblieben ist.

Zielgruppe:

Cummunity Builduing, Competition, Workshops, Spaß, Unterricht, Lernen, Musikalität, 1 gegen 1, Paar gegen Paar, Exchanges

Tempo

Ablauf: 

Wie gut fühlt man den Beat wirklich?
Bei diesem Spiel geht es um inneres Timing, Groove und musikalisches Gefühl.

So funktioniert’s

Einzelpersonen oder Paare tanzen ganz normal zur Musik.
Plötzlich schaltet der DJ die Musik lautlos – sie läuft im Hintergrund aber weiter.

Alle tanzen ohne hörbare Musik weiter und versuchen, Tempo und Groove beizubehalten.

Nach einigen Takten wird die Musik wieder laut gestellt.
Dann zeigt sich sofort:
Wer war noch im Takt – und wer ist schneller oder langsamer geworden?

Warum das Spiel spannend ist

„Halte das Tempo“ trainiert das innere Rhythmusgefühl und macht sichtbar, wie stark man sich wirklich auf die Musik verlassen kann.

Besonders spannend:

  • Tempo stabil halten
  • gemeinsame Energie bewahren
  • Breaks und Phrasen weiterfühlen
  • als Paar synchron bleiben

Oft entstehen dabei überraschend lustige Momente – und echte musikalische Aha-Erlebnisse.

Snowball / Change Partner

TL;DR / Zusammenfassung:
Beim Tanzen werden auf Kommando ständig die Partner:innen gewechselt. In der Snowball-Variante kommen nach und nach immer mehr Menschen auf die Tanzfläche, bis schließlich alle mittanzen. Perfekt für Social-Dance-Feeling, schnelle Connection und gute Stimmung in der Gruppe.

Zielgruppe:

Cummunity Builduing, Workshops, Partys, Spaß, Spontanität, Exchanges

Ablauf: 

Dieses Spiel bringt sofort Bewegung, Energie und Social-Dance-Feeling auf die Tanzfläche.

Change Partner

Alle tanzen paarweise zur Musik.
Auf ein Kommando wie „Switch!“ oder „Change Partner!“ wechseln alle schnell die Tanzpartner:innen.

Das trainiert:

  • schnelles Reagieren
  • soziale Tanzfähigkeit
  • Connection mit unterschiedlichen Menschen
  • Anpassungsfähigkeit im Tanz

Snowball-Variante

Hier startet oft nur ein Paar auf der Tanzfläche.
Nach kurzer Zeit holen die Tanzenden neue Personen dazu, bis immer mehr Menschen mittanzen – wie ein Schneeball, der größer wird.

Das Ziel:
Am Ende soll niemand mehr sitzen oder herumstehen. Alle tanzen gemeinsam.

Warum das Spiel so gut funktioniert

„Snowball / Change Partner“ lockert Gruppen auf, nimmt Berührungsängste und bringt sofort Social-Dance-Stimmung in den Raum.

Perfekt für:

  • Kursstarts
  • Workshops
  • Socials
  • große Gruppen mit gemischtem Niveau

Und ganz nebenbei entsteht oft genau das, worum es im Lindy Hop geht: gemeinsam Spaß an Musik und Bewegung haben.

Snowball

Nur eine Hand

TL;DR / Zusammenfassung:
Lindy Hop wird nur mit einer bestimmten Handverbindung getanzt – zum Beispiel nur rechts/rechts oder links/links. Unterschiedliche Varianten machen gewohnte Moves plötzlich herausfordernd und trainieren klare Connection, kreative Führung und bessere Körpersprache.

Zielgruppe:

Cummunity Builduing, Spaß, Unterricht, Lernen, Kreativität, Spontanität, Exchanges

eineHand

Ablauf: 

Wie viel Connection braucht man wirklich?
Bei diesem Spiel wird die Kommunikation im Tanz auf das Wesentliche reduziert: nur eine Hand.

So funktioniert’s

Paare tanzen ganz normal Lindy Hop – allerdings mit einer klaren Einschränkung:
Es darf nur mit einer bestimmten Hand verbunden werden.

Dadurch werden Führung, Körpersprache und Spannung plötzlich viel bewusster wahrgenommen.

Varianten

  • Leader nur mit rechter Hand
  • Leader nur mit linker Hand
  • Follower nur mit linker Hand
  • Nur in Shake Hand (rechts/rechts)
  • Reverse Shake Hand (links/links)
  • Leader rechts & Follower links
  • Zwischendurch loslassen erlaubt – aber nur dieselbe Verbindung wieder aufnehmen

Warum das Spiel spannend ist

Mit nur einer Hand funktionieren viele gewohnte Bewegungen plötzlich ganz anders.
Die Paare müssen kreativer tanzen und lernen:

  • klarer zu führen und zu folgen
  • Spannung besser zu dosieren
  • Bewegungen effizienter zu machen
  • stärker über Körper statt Arme zu kommunizieren

Oft entstehen dabei überraschend kreative Lösungen – und jede Menge Spaß auf der Tanzfläche.

Anderer Fuß

TL;DR / Zusammenfassung:
Beide tanzen normale Lindy-Hop-Figuren, starten aber absichtlich mit dem falschen Fuß. Dadurch verändern sich Timing und Richtungen, viele Moves müssen gespiegelt geführt werden und alles fühlt sich ungewohnt oder sogar rückwärts an. Perfekt für Kreativität, Anpassungsfähigkeit und neue Aha-Momente im Tanz.

Zielgruppe:

Cummunity Builduing, Workshops, Partys, Spaß, Unterricht, Lernen, Kreativität, Spontanität, Exchanges

Ablauf: 

Dieses Spiel bringt selbst einfache Figuren plötzlich komplett durcheinander – auf die beste Weise.

So funktioniert’s

Leader und Follower tanzen in ihren normalen Rollen und mit ganz normalen Lindy-Hop-Figuren.

Der Unterschied:
Beide starten absichtlich mit dem „falschen“ Fuß.

Dadurch verschieben sich Timing, Richtung und Dynamik der Bewegungen. Viele Figuren müssen plötzlich auf der anderen Seite geführt werden – und manches fühlt sich fast wie rückwärts tanzen an.

Warum das Spiel spannend ist

Gewohnte Abläufe funktionieren nicht mehr automatisch.
Die Paare müssen bewusster tanzen und stärker aufeinander reagieren.

Das trainiert:

  • echtes Verständnis für Figuren
  • Anpassungsfähigkeit
  • kreative Führung
  • aktives Folgen
  • bessere Orientierung im Raum

Der besondere Effekt

Viele merken dabei erst, wie stark sie normalerweise aus Gewohnheit tanzen.
Mit dem „anderen Fuß“ wird aus bekannten Basics plötzlich ein völlig neues Tanzgefühl – inklusive vieler lustiger Aha-Momente.

andererFuss

Steal Dancing

TL;DR / Zusammenfassung:
Während Paare tanzen, dürfen Personen ohne Partner jederzeit jemanden „stehlen“ und selbst weitertanzen – unabhängig von der Rolle. Dadurch entstehen ständig neue Kombinationen, spontane Rollenwechsel und jede Menge dynamische Social-Dance-Energie.

Zielgruppe:

Cummunity Builduing, Workshops, Partys, Spaß, Spontanität, Exchanges

stealing

Ablauf: 

Dieses Spiel bringt Chaos, Energie und echtes Social-Dance-Feeling auf die Tanzfläche.

So funktioniert’s

Paare tanzen ganz normal zur Musik.
Personen ohne Partner dürfen jederzeit eine tanzende Person „stehlen“ und selbst weitertanzen.

Dabei ist völlig egal, welche Rolle übernommen wird:

  • Leader können Leader stehlen
  • Followers können Followers stehlen
  • Rollen dürfen spontan wechseln

Die zurückbleibende Person sucht sich sofort eine neue Verbindung – und das Spiel geht ohne Pause weiter.

Warum das Spiel so viel Spaß macht

„Steal Dancing“ trainiert spontanes Reagieren und lockert feste Tanzmuster auf.
Die Gruppe lernt:

  • flexibel zu bleiben
  • schnell Connection aufzubauen
  • mit unterschiedlichen Menschen zu tanzen
  • Rollen spielerisch zu wechseln

Der besondere Effekt

Die Tanzfläche bleibt ständig in Bewegung.
Neue Kombinationen entstehen im Sekundentakt – oft chaotisch, manchmal überraschend harmonisch und fast immer unglaublich lustig.

Switch Role

TL;DR / Zusammenfassung:
Während des Tanzes wechseln Leader und Follower spontan die Rollen und übernehmen abwechselnd die Initiative. Das Spiel stärkt Connection, Flexibilität und das Verständnis für beide Rollen – und macht Lindy Hop zu einem echten gemeinsamen Dialog.

Zielgruppe:

Cummunity Builduing, Workshops, Partys, Spaß, Unterricht, Lernen, Spontanität, Exchanges

Ablauf: 

Wer führt eigentlich wen?
Bei diesem Spiel werden Rollen flexibel – und genau das macht den Spaß aus.

So funktioniert’s

Paare tanzen ganz normal Lindy Hop.
Während des Tanzes wechseln Leader und Follower jedoch spontan die Rollen.

Mal übernimmt der Leader die Führung, dann wieder der Follower.
Beide dürfen Initiative ergreifen und Bewegungen vorschlagen.

Warum das Spiel spannend ist

„Switch Role“ verändert den Blick auf Connection und Kommunikation komplett.
Plötzlich geht es weniger um feste Rollen und mehr um gemeinsames Reagieren.

Das trainiert:

  • Aufmerksamkeit
  • musikalische Kommunikation
  • Verständnis für beide Rollen
  • Flexibilität im Tanz
  • kreatives Miteinander

Der besondere Effekt

Viele merken dabei erst, wie viel beide Rollen eigentlich beitragen.
Aus „führen und folgen“ wird ein gemeinsames Gespräch im Tanz – spontan, spielerisch und oft überraschend harmonisch.

switch

Jam Circle Challenge

TL;DR / Zusammenfassung:
Im Jam Circle tanzen Einzelne oder Paare mit kleinen Extra-Aufgaben – zum Beispiel nur Charleston, nur Six-Count, maximal drei Moves oder super goofy. Die Challenges fördern Kreativität, Bühnenmut und spielerische Improvisation.

Zielgruppe:

Cummunity Builduing, Workshops, Partys, Spaß, Kreativität, Musikalität, Ausdruck, Spontanität, 1 gegen 1, Paar gegen Paar, Exchanges

JamCircle

Ablauf: 

Dieses Spiel bringt Energie, Kreativität und jede Menge gute Stimmung in jeden Jam Circle.

So funktioniert’s

Die Gruppe bildet einen klassischen Jam Circle.
Einzelne Tänzer:innen oder Paare gehen nacheinander in die Mitte – aber mit einer kleinen Extra-Challenge.

Zum Beispiel:

  • nur Charleston
  • nur Six-Count-Figuren
  • maximal drei verschiedene Moves
  • super Slow Motion
  • möglichst goofy oder übertrieben

Die Aufgaben können spontan zugerufen oder vorher gezogen werden.

Warum das Spiel so gut funktioniert

Die Einschränkungen machen überraschend kreativ.
Plötzlich entstehen neue Ideen, ungewöhnliche Stylings und lustige Interpretationen bekannter Basics.

Außerdem trainiert das Spiel:

  • Bühnenmut
  • Improvisation
  • Musikalität
  • Ausdruck
  • spielerisches Tanzen

Der besondere Effekt

Weil niemand „perfekt“ tanzen muss, entsteht oft eine lockere und unterstützende Atmosphäre.
Die besten Momente sind meistens die unerwarteten – und genau das macht Jam Circles im Lindy Hop so besonders.

Swing Rueda

Call & Response

Shadow Dancing

Mirror Dancing

Slow Motion

Random Move Generator

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